Krank? Nicht zu krank für Nebenjob!
Der Verkaufsleiter eines namhaften Autoteilevertriebs meldete sich bei seinem Arbeitgeber immer wieder für jeweils ein bis zwei Wochen mit wechselnden Krankheitsbildern arbeitsunfähig krank und kam so auf stolze 76 Krankheitstage im letzten Jahr. Auch im ersten 1. Quartal 2010 hatte der Mann schon wieder 41 Krankheitstage angesammelt. Als an einem Montag die nächste Krankmeldung telefonisch erfolgte, wurden die Detektive der Detektei Lentz noch am gleichen Tag beauftragt, den angeblich – diesmal an starker Migräne – erkrankten Mitarbeiter zu beobachten. Im Verlauf der nun folgenden dreitägigen Observation konnten die drei eingesetzten Detektive feststellen, dass der Mitarbeiter jeden Vormittag jeweils von 09:00 Uhr – 12:00 Uhr und nachmittags von 15:00 Uhr – 21:00 Uhr in einem örtlichen Fitness-Studio als Trainer arbeitete und keinerlei gesundheitliche Einschränkungen zeigte. Nicht nur, dass er dort als Trainer offiziell auf 400,00 €-Basis gemeldet war und in Wirklichkeit viel mehr Stunden arbeitete – die Detektive konnten auch den Nachweis erbringen, dass er in den letzten Monaten bei jeder gemeldeten Krankheit in dem Fitness-Studio Trainingsstunden / Probetrainings usw. gegeben hat und dafür 10,00 € / Std. erhielt. Seine fristlose Kündigung erhielt der kranke Mitarbeiter übrigens vom Firmenchef und zwei Zeugen persönlich am nächsten Tag ins Studio gebracht…

