Lohnfortzahlungsbetrug in München aufgeklärt!

Immer wenn es hektisch wurde, meldete sich der schon über 15 Jahre in einem großen Münchner Autohaus beschäftigte KFZ-Meister arbeitsunfähig krank. Grund: Angeblich die Bandscheibe.

Als es nun wieder einmal soweit war, schaltete der Geschäftsführer unsere Detektei in München ein, um in München den Sachverhalt mit drei Detektiven unserer Detektei in der ersten Januarwoche 2010 zu klären.Im Verlauf von insgesamt vier Observationstagen konnte so zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass der angeblich kranke Mitarbeiter keinerlei Anzeichen einer körperlichen Beeinträchtigung zeigte und sogar schwere körperliche Arbeit (Holz hacken im Wald) über mehrere Stunden ohne jedes erkennbare Problem meisterte. Anschließend verlud der Mann das Holz alleine auf einen mitgeführten Hänger, transportierte es zu sich nach Hause und stapelte es dann – erneut alleine – an einer Hauswand seines Privathauses. Insgesamt über 150 Bilder und etliche Minuten Videomaterial genügten dem Geschäftsführer um den Mann unmittelbar fristlos zu entlassen und die wahren Gründe auch der übrigen Belegschaft gegenüber mitzuteilen.

„…ein derart unsoziales und unkollegiales Verhalten hat in unserem Team keinen Platz…“ so überraschenderweise die Meinung der Kollegen.

Der Mitarbeiter willigte übrigens zwischenzeitlich in einen Auflösungsvertrag zum 15.01.2010 ein, erstattet die Detektivkosten unserem Mandanten zurück und erhält im Gegenzug ein „wohlwollendes Arbeitszeugnis“ ausgestellt.